WOR For Future
Protokoll Wor4 Future 3.9.26

Treffpunkt: Grillmeister in der Kräuterstraße

Anwesende: Anja, Maren, Jan, Petra, Stefan, Barbara, Thomas, Evelyn, Silke, Claudia, Sonja Andrea, Stefan, Sabine, Hans, Fritz (Wohnort Untermarkt, ehem. Freiwillige Feuerwehr), Karl-Heinz, Silke

Peter Herrmann Presse

Vorstellungsrunde:

Fritz berichtet, dass selbst in den Hochwasserjahren im Ober/Untermarkt keine Überschwemmungen gab. Sieht das Treibgut als Gefahr bei Hochwasser, aber das Wehr wird ausgebaggert. Biebergänge sind schon seit Jahren vorhanden. Bieber richtet Schäden an, kann man aber verhindern. Sieht die Argumentation des Wasserwirtschaftsamtes als nicht vollständig.



Stand der Situation mit dem Wasserwirtschaftsamt und der Stadt

Petition online: aktuell bei 751 Unterschriften mit vielen Kommentaren. 440 Stimmen aus Wolfratshausen heute erreicht und somit werden Stadt und WWA von der Organisation Openpetition angeschrieben

Unterschriftensammlung Papier: Montag 407 Unterschriften, weitere müssen gezählt werden

Jan informiert über sein Anschreiben an das Landratsamt bzgl. Zulässigkeit der Wasserablassung und vor allem das Vorhaben, eine große Menge an Steinen zu verbauen, was aus unserer Sicht nicht als Sanierung zählt. Aus unserer Sicht ist die Einstellung des WWA, dass versucht wird Bäume zu erhalten, aber keine verbindlichen Aussagen getroffen werden.

Jan zitiert nochmal jegliche Argumente des WWA, Claudia ergänzt dies aus dem Gespräch mit Frau Martens. Karl-Heinz erwähnt, dass Wurzeln auch durch Unachtsamkeit verletzt werden können, was dazu führt, dass der entsprechende Baum nicht gerettet werden kann.

Hans Vorschlag mit einer Versetzung der Steine in Richtung Loisach wurde scheinbar vom WWA noch nicht in Erwägung gezogen. Bis zum 1. 10 bleiben Bäume auf jeden Fall stehen. Ende September gibt es eine Informationsveranstaltung durch das WWA. Karl-Heinz wäre für eine Beobachtung der jetzigen Maßnahmen, welche Eingriffe aktuell schon stattfinden.

Unklar ist allen, wer wann von was wusste, v. a. in der Stadt. Am Dienstag wurde uns mitgeteilt, dass eigentlicher Baubeginn schon im Februar sein sollte. Definitiv wusste der Bürgermeister bereits im Herbst über die Maßnahme Bescheid.

Fritz argumentiert, dass beim Letzen großen Hochwasser ca. 1910 die Überschwemmung zustande kam, weil die Kurve der Loisach an anderer Stelle war. Laut seiner Erinnerung wurde der Weg zwischen den zwei Brücken irgendwann durch die Stadt errichten, definitiv nicht als Damm oder Deich, sondern als Flaniermeile für die Bürger.

Insgesamt ist allen bewusst, dass alles ein Kommunikationsproblem ist und wir unsere Vertreter in der Stadt fordern müssen. Jan besteht darauf, dass wir als Bürger und Wor4Future vor allem erwirken möchten, dass geltendes Recht eingehalten wird.



Silke stellt ihre Vision vor: Loisach Westufer 2030 (ist bei Silke nachzulesen)

Sie würde versuchen, die Konfliktparteien zusammen zu bringen. Zielkonflikte konstruktiv angehen mit gemeinsamer Lösung zur Verschönerung des Westufers. Fördermittel müssen ausgeschöpft werden. Logistische Verknüpfung der Stadtverschönerung und der Sanierung. Silke würde WWA und Hr. Heiligenlechner anschreiben und ihren Vorschlag unterbreiten.

Einwand Jan: wie bringen wir ohne juristischen Hebel überhaupt die verschiedenen Konfliktparteien zusammen. Konsens ist, dass juristische Mittel wohl unabwendbar sind, aber Silke trotzdem ihren Vorschlag unterbreiten soll.



Claudia und Hans haben einen Entwurf für die Stadträte verfasst, der das Ziel beinhaltet, maximal viele Bäume zu retten. Dieser könnte ebenfalls als Bürgerantrag vorgebracht werden (ist nachzulesen). Vielleicht wäre eine Sondersitzung noch im September möglich, indem man 1/3 des Stadtrates dafür gewinnt.



Es gibt einen Naturschutzbeirat (Politisches Gremium des Landratsamtes Bad Tölz Wolfratshausen) der auf die Situation hingewiesen werden sollte.

Weitere Vorgehen:

- Einfacher Antrag mit Inhalt Baustopp

- Sondersitzung Stadtrat zum Erreichen eines Baustopps

- Bürgerantrag

 

Parallel dazu Austausch mit Rechtsanwalt Wor4Future und Antrag Silke.

 

Weitere Punkte auf der Agenda werden vertagt

Ende der Sitzung 21:45 Uhr



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