Protokoll Monatstreff 06.03.2025
Treffpunkt: Costa Smeralda 19:30-21:45 Uhr
Anwesende: Sabine, Andrea, Rudi, Maren, Thomas, Petra, Lili, Anja, Stefan, Evelyn, Jan, Hans
Rückblick Klimastreik, Einschätzung Bundestagswahl und Rechtsruck
Längere Diskussion in großer Runde. Thema Klimastreik rückt auch bei Anwesenden in den Hintergrund. Themenverschiebung in der Gesellschaft ist eindeutig hin zu einer Angst vor Migration. Die Betroffenheit und Ratlosigkeit über die aktuellen Entwicklungen lokal, bundesweit und global überwiegt bei allen.
Wie können wir uns vor Resignation schützen und unser Anliegen voranbringen?
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wir sind nicht allein!
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80 % der Deutschen haben keine extremen Parteien gewählt
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Die Wirtschaftlichkeit umweltfreundlicher Lösungen (Bsp. Wärmepumpe) wird in immer größeren Teilen der Bevölkerung erkannt
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Der Dialog mit Menschen, die anders denken und andere Ansichten haben sollte von unserer Seite nicht abreißen. Man sollte im Gespräch bleiben und wieder zueinander finden
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Klimaschutz den Menschen verständlich machen, indem man die Bereiche aufzeigt, in denen jeder persönlich im „Hier und Heute“ betroffen ist (saubere Luft, Mikroplastik…)
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Veranstaltungen organisieren, in denen man gewählte Vertreter einlädt um Lösungsansätze zu finden
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Im kleinen Kreis handeln, weil man im Großen machtlos ist
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Weiterhin Aufklärung betreiben, dass der Wandel auf jeden Fall kommen wird (auch Wachstum hinterfragen)
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Netzwerken/Breitenwirkung verstärken, soziale Medien bedienen
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Lösungen voranbringen und vermitteln, dass Klimaneutralität auch Unabhängigkeit von globalen Strukturen bietet
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Hinterfragen, ob wir immer bei Veranstaltungen mit unserm Namen auftreten sollten, um Abschreckung und Vorverurteilung zu vermeiden und damit mehr Menschen gewinnen können
Jan erzählt, dass er spontan beim Lions Club den ersten Teil von „the week“ zeigen konnte. Der Film stieß auf großes Interesse.
Aktion „Hier fehlt ein Baum“
Es gibt ein Verbot der Stadt, die Schilder mit den Plakaten an den entsprechenden Stellen aufzustellen. Hr. Wehner und der Bürgermeister lehnen die Aktion ab. Es gibt noch keine offizielle Begründung für diese Haltung. Der LAW hat bereits angekündigt, die Aktion nicht mehr weiter zu unterstützen. Evelyn wird offiziell eine Stellungnahme mit Begründung einfordern.
Jan hatte Kontakt zu dem Juristen von „Lawyers for Future“, der uns bei der kidical mass unterstützt hat. Die rechtliche Einordnung sieht so aus, dass die Stadt die Hoheit über den öffentlichen Raum hat, jedoch ohne Begründung ist eine Ablehnung nicht möglich.
Damit wir trotzdem handeln können ändern wir unser Vorgehen. Wir machen eine Veranstaltung mit verschiedenen Aktionen daraus. Auftaktveranstaltung wird eine „Kommunikative Versammlung“ sein. Wir stellen uns mit Plakat oder T-Shirt an verschiedene Stellen mit fehlendem Baum. Vertreter der Presse gehen die Stellen mit uns ab. Es wäre gut, wenn Plakate schon gedruckt, diese in abgewandelter Form verwenden zu können.
Termin: 22.03 11:00 Uhr
Anschließend wird es weitere Aktionen geben, die wir noch im Detail ausarbeiten, z.B. Infostand und Aktion mit Bürgerbeteiligung.
To Do: Webseite, Pressemeldung, Formular für Vorschläge von Bürger*innen
Weitere Aktionen:
-keine eigene Demo beim globalen Klimastreik am 11.04. Begründung: unsere Kapazitäten sind begrenzt und die Mobilisation der Wolfratshauser in so kurzen Abständen ist schwierig.
-kidical mass oder Beteiligung an der Radelsternfahrt nach München. Abwägung: die Geretsrieder machen dieses Jahr eine eigene Aktion zur kidical mass. Somit bliebe für uns nur die Strecke durch Wolfratshausen. Alternativ ist die Sternfahrt nach München eine großartige Veranstaltung. Für Familien mit kleinen Kindern ist dies allerdings zu weit. Entscheidung wird vertagt.
Datum der Sternfahrt nach München: 18.5
Thema Energiewende:
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Es wird über Alternativen zu den PV-Dächern diskutiert. (smart Pacht bei der Energiegenossenschaft?)
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Bürgerbeteiligung bei der Fernwärme (die Möglichkeit sieht Rudi nicht, da ein Unternehmen den Betrieb und die Wartung übernehmen muss)
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Treffen mit EGF wird angestrebt
Thema Einfriedungssatzung
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Lili hat einen Vorschlag verfasst.
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Idee: man könnte die Einfriedungssatzung, anstatt sie als eigene Vorschrift in die Bauordnung einzufügen (Thema Bürokratie) auch in die Ortsgestaltungssatzung mit einbauen.
Thema Vernetzung
Netzwerk Klimazukunft: für die Vernetzung des Oberlandes und evtl. auch Oberbayern lässt Jan einen ersten Entwurf einer Webseite aufsetzen.
Sonstiges
Buntes Sommerfest (Idee von Naomi), fänden alle eine schöne Veranstaltung, Naomi soll ihre Idee in der Runde vorstellen.
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